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Beamtenbesoldung: Auch NRW gibt Tarifergebnis an Beamte weiter

Gute Nachricht für die Beamtinnen und Beamten in Nordrhein-Westfalen: Für die Jahre 2015 und 2016 wird die Tariferhöhung des öffentlichen Dienstes für die NRW-Beamten übernommen. Darauf haben sich NRW-Landesregierung und die Gewerkschaften geeinigt. Damit folgt ein weiteres Bundesland und überträgt das Tarifergebnis auf die Beamten.

Folgendes wurde laut DGB-NRW beschlossen:

  • 2,1 % mehr Geld für 2015 und weitere 2,3 % für 2016.
  • Die Übernahme wird mit einer zeitlichen Verzögerung von drei Monaten für 2015 (Erhöhung ab Juni 2015) und von fünf Monaten für 2016 (Erhöhung ab August 2016) wirksam.
  • Für 2016 gilt – wie im Tarifvertrag – der Mindesterhöhungsbetrag von 75 Euro.
  • Für 2017 wurde vereinbart, dass mit dreimonatiger Verzögerung das Ergebnis des Tarifabschlusses TV-L 1:1 auf die Beamtinnen und Beamten übertragen wird.

Bezüge der Lehramts- und Beamtenanwärter erhöhen sich um je 30 Euro

Für die Lehramtsanwärter und Beamtenanwärter werden die Bezüge 2015 und 2016 um monatlich jeweils 30 Euro erhöht. Die vereinbarte Zeitverschiebung gilt auch für diese Personengruppe. Darüber hinaus erhalten sie ab 2015 einen weiteren Urlaubstag.

10 Prozent der Gehaltserhöhung fließen in Alterssicherung

Einen strukturellen Sparbeitrag zum Landeshaushalt müssen die Staatsdiener ohnehin leisten: Rund 10 Prozent der Gehaltserhöhung fließen in einen Fonds zur Alterssicherung. Ab 2018 dient dieses Instrument zur Deckung der Beamtenpensionen.

Rund 452.000 profitieren von Besoldungserhöhung

Insgesamt kommen in NRW rund 452.000 Beamte, Anwärter, Referendare und Versorgungsempfänger bei Land und Kommunen in den Genuss der Besoldungserhöhung.