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Versicherung gegen Berufsunfähigkeit: Tarife für den öffentlichen Dienst

Viele Berufe im öffentlichen Dienst sind körperlich oder psychisch belastend. Nicht alle Beschäftigte schaffen es gesund in Rente und müssen vorher aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Angestellte kann daher sinnvoll sein, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Auch für Beamte kann sich eine Dienstunfähigkeitsversicherung lohnen.

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Versicherung gegen Berufsunfähigkeit kann wichtig werden

„Obwohl statistisch jeder vierte Arbeitnehmer lange vor der normalen Altersrente erwerbsgemindert wird, verfügen nur erschreckend wenige über eine Absicherung für den Ernstfall“, warnt etwa der Verbraucherschutz Bundesverband. Die meisten ArbeitnehmerInnen seien sich über Risiken und Ausmaß der Versorgungslücken nicht bewusst: „Dass die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung allenfalls ein Notnagel sind und nach dem 1. Januar 1961 Geborene im Falle ihrer Berufsunfähigkeit aus der Rentenkasse sogar überhaupt keinen Cent, sondern allenfalls eine Rente wegen Erwerbsminderung erhalten, wissen nur die wenigsten Berufstätigen.“ Nur Versicherte, die am 31. Dezember 2000 schon Anspruch auf eine Rente wegen Berufsunfähigkeit hatten, genießen Besitzstandswahrung, erhalten die Berufsunfähigkeitsrente also weiter. Alle anderen Personen sollten prüfen, ob eine Berufsunfähigkeit für sie in Frage kommt. Der Bund der Versicherten und die Verbraucherzentrale NRW stellen gemeinsam fest: „Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der existenziellsten Versicherungen, denn das Risiko berufsunfähig zu werden, ist hoch.“

Was ist eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung?

Jüngere Beschäftigte haben den Vorteil, dass eine Berufsunfähigkeit für sie erschwinglicher ist. Ihr Risiko unmittelbar berufsunfähig zu werden, ist im Vergleich mit Älteren geringer. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung zeichnet sich dann dadurch aus, dass sie zahlt, wenn die ArbeitnehmerIn voraussichtlich sechs Monate lang zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist. Beschäftigte sollten daher darauf achten, dass der Versicherer im Ernstfall nicht fordern darf, dass man einen anderen Beruf übernehmen muss. Dies darf er, wenn der Versicherungsvertrag ein Recht auf „abstrakte Verweisung“ vorsieht.

Ausgaben und Einnahmen bei Berufsunfähigkeit ansetzen

Zudem ist eine ausreichende Höhe der Zahlungen wichtig, die die betroffene Beschäftigte durch die Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen können. Denn ist die Berufsunfähigkeitsrente zu niedrig angesetzt, fehlt im Leistungsfall wichtige finanzielle Unterstützung zum Lebensunterhalt. Die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente sollte sich dabei an den zu erwartenden Ausgaben und Einnahmen bei Berufsunfähigkeit orientieren. Die Verbraucherzentrale rät: „Garant für eine ausreichende Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist zudem die optimale Gestaltung des Versicherungsvertrags. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, für den Ernstfall möglichst das jetzige Nettoeinkommen zu versichern.“