News

Brandenburg: Tarifvertrag für Verwaltungsumbau verlängert

Landesregierung und Gewerkschaften haben den im Jahr 2009 ausgehandelten Tarifvertrag zum Verwaltungsumbau in Brandenburg verlängert.

Demnach gilt der Tarifvertrag nun bis zum 31. Dezember 2017. Der „TV Umbau“ regelt die sozialverträgliche Umstrukturierung der Brandenburger Verwaltung. Er sichert Beschäftigung, verlangt aber Veränderungsbereitschaft von den Beschäftigten, heißt es in einer Erklärung des brandenburgischen Innenministeriums.

Mobilitätsprämien für Beschäftigte

Von Reformmaßnahmen betroffene Mitarbeiter profitieren unter anderem von Mobilitätsprämien sowie von Maßnahmen zur Einkommenssicherung und der Zusage der Arbeitsplatzsicherung durch Qualifizierung. Damit werden erforderliche Umstrukturierungen in der Landesverwaltung – wie aktuell im Zusammenhang mit der Einrichtung von vier Regionalschulämtern – weiterhin ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen.

Mittel für Qualifizierung

Über die vorrangige Verwendung für Umbaubetroffene hinaus können die Mittel z.B. für die Qualifizierung von Lehrern in Mangelfächern oder für die Qualifizierung von Beschäftigten im Personalüberhang des Landesforstbetriebes eingesetzt werden. Förderfähig sind darüber hinaus Qualifizierungsmaßnahmen, die der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Landesverwaltung dienen, zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit der Landesverwaltung bei einem regionalen oder berufsgruppenspezifischen Fachkräftemangel notwendig sind oder die personelle Umsetzung der Verwaltungsstrukturreform fördern.

Gewerkschaften wollen gestalten

Innen- und Finanzminister sowie SpitzenvertreterInnen der Gewerkschaften haben zudem Gespräche zum weiteren Reformprozess in der Landesverwaltung aufgenommen. Auch angesichts der geplanten Verwaltungsstrukturreform und der damit einhergehenden Funktionalreform seien Gespräche mit den Gewerkschaften notwendig, heißt es in der Erklärung. Die Gewerkschaften haben bereits Schwerpunkte benannt. Sie wollen insbesondere über Angebote zum vorzeitigen Ausscheiden und zu Arbeitsbedingungen lebensälterer Beschäftigter, alters- und lebensphasengerechte Arbeitsbedingungen, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote, zukunftssichere Beschäftigung sowie Möglichkeiten zur Gewinnung und Einstellung junger Beschäftigter sprechen.

Gemeinsame Arbeitsgruppe eingesetzt

Für den weiteren Verlauf der Gespräche kündigte dbb Verhandlungsführer Karl-Heinz Leverkus an: „Auch der Fahrplan steht bereits. Die erste Arbeitsgruppe startet im März. Der Themenkomplex, mit dem wir uns dort befassen werden, ist mit ‚Lebens- und alternsgerechtes Arbeiten – Umgang mit lebensälteren Beschäftigten‘ überschrieben.“ Dabei solle es unter anderem um Themen wie Altersteilzeit, Vorruhestandsregelungen, eine Erhöhung der Attraktivität von Teildienstfähigkeit, Arbeitszeitmodelle und eine freiwillige Verlängerung der Lebensarbeitszeit gehen, so Leverkus. Um sich auf Maßnahmen zur Sicherung der Attraktivität der brandenburgischen Landesverwaltung zu verständigen, haben Gewerkschaften und Arbeitgeber eine gemeinsame Arbeitsgruppen eingesetzt.



Newsletter +++ Jetzt anmelden für den kostenlosen Newsletter +++
Der kostenlose Newsletter von oeffentlicher-dienst-news.de informiert unabhängig und zeitnah über alle Themenfelder, die Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst angehen. Einfach Ihre E-Mail-Adresse in das folgende Newsletter-Feld eintragen, absenden und die eingehende E-Mail in Ihrem Account bestätigen - fertig!



[contentblock id=8 img=gcb.png]
Mehr Geld für die Beschäftigten - alle Infos zum TVöD 2018

TVöD-Tarifrunde 2018: Jetzt Newsletter abonnieren

Die TVöD-Tarifrunde 2018 steht bevor. Keine News verpassen und den kostenlosen Newsletter abonnieren!

Herzlichen Dank! Fast fertig - prüfen Sie ihr E-Mail-Postfach und bestätigen Sie den Link.