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Neue Forschungsstelle untersucht öffentlichen Dienst: Digitalisierung und Fachkräftesicherung

Ein neues Forschungsinstitut am Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer soll Perspektiven und Chancen des öffentlichen Dienstes untersuchen. Im Fokus: Digitalisierung, Fachkräftesicherung und  Internationalisierung.

Der öffentliche Dienst auf allen Ebenen steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Neue Fachkräfte müssen gefunden und ausgebildet werden, Verwaltung und viele weitere Bereichen werden sich durch digitale Technologie verändern. Zudem gilt es die Folgen Migrationsbewegung der vergangenen Jahre zu bewältigen.

Öffentlicher Dienst: Entwicklungen und Perspektiven

Diese Entwicklungen und Perspektiven des öffentlichen Dienstes zu untersuchen, ist die Aufgabe der neu eingerichteten Forschungsstelle öffentlicher Dienst am deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer, das Ende März 2018 an den Start gegangen ist.

Digitalisierung und demographischer Wandel im Fokus

Hans-Heinrich von Knobloch, Abteilungsleiter des BMI, erklärte als Vertreter des BMI: „Der öffentliche Dienst muss ‚da‘ sein, ‚gut‘ sein und ‚motiviert‘ sein.“ Nur so könnten die großen Herausforderungen wie Nachwuchsgewinnung und demografischer Wandel, Digitalisierung sowie die Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme gemeistert werden. Die Untersuchungen der Forschungsstelle werden einen wertvollen Beitrag liefern, den öffentlichen Dienst zukunftsfähig zu erhalten, ist sich Knobloch sicher.

Ökonomie des öffentlichen Dienstes

Zu den Herausforderungen im öffentlichen Dienst gehören z.B. der Wettbewerb von Bund, Ländern und Kommunen durch die Föderalisierung des Dienstrechts und die demografische Entwicklung. Weitere Themen, die WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen bei der Auftaktveranstaltung diskutierten, waren Internationalisierung und Digitalisierung von Arbeit und Gesellschaft unter Berücksichtigung der Besonderheiten des öffentlichen Dienstes sowie die Ökonomie des öffentlichen Dienstes.

Doppelspitze Forschungsstelle öffentlicher Dienst

Die Forschungsstelle öffentlicher Dienst verfolgt interdisziplinäre, durch eine Methodenvielfalt gekennzeichnete Ansätze. Hierzu betreibt sie in allen einschlägigen Bereichen Grundlagenforschung. Geleitet wird die Forschungsstelle von Prof. Dr. Dr. h.c. Jan Ziekow und Prof. Dr. Gisela Färber.

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