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Erzieher-Streik: Gewerkschaften werben für Tarifergebnis

Nach der Einigung mit den Arbeitgebern im Tarifkonflikt im Sozial- und Erziehungsdienst empfehlen ver.di und die GEW ihren Mitgliedern, das Tarifergebnis anzunehmen.

So empfiehlt die ver.di-Tarifkommission den Mitgliedern die Annahme des Ergebnisses. „Das ist kein Ergebnis, das Freude und Euphorie auslöst, aber es enthält strukturelle Verbesserungen gegenüber der Schlichtungsempfehlung vom Juni“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. „Es ist bedauerlich, dass die Arbeitgeber nicht bereit waren, insbesondere die wichtige Arbeit der Sozialarbeiter – auch angesichts ihrer aktuell schwierigen Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe – ausreichend zu würdigen.“ Die vorläufige Entgelttabelle gibt es hier…

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GEW empfiehlt Annahme des Ergebnisses

Als „tragfähigen Kompromiss“ hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Verständigung zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern in der neunten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des kommunalen Sozial- und Erziehungsdienstes (SuE) bezeichnet. Die GEW-Verhandlungskommission empfiehlt den Gremien und Mitgliedern, das Ergebnis anzunehmen. Die GEW-Gremien werden jetzt über die Einleitung einer Urabstimmung entscheiden.

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Jüngere Erzieherinnen und Erzieher profitieren

Nach dem Ergebnis, das am Mittwoch in Hannover erzielt wurde, werden vor allem jüngere Erzieherinnen und Erzieher in den unteren Erfahrungsstufen besser gestellt als zuvor, in der erzieherischen Regeltätigkeit erhalten Vollzeitbeschäftigte zwischen 93 und 138 Euro mehr pro Monat. Zusätzlich gibt es nun auch Verbesserungen für Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter im Allgemeinen Sozialdienst (S 14), die vom Schlichtungsergebnis nicht profitiert hätten. Sie erhalten nun zwischen 30 und 80 Euro monatlich mehr. Wie in der Schlichtungsempfehlung vorgesehen, profitieren auch die Leitungen von Kindertagesstätten und Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie Kinderpflegerinnen. Es war allerdings nicht gelungen, für Sozialarbeiter außerhalb des allgemeinen Sozialdienstes mehr zu erreichen, als in der Schlichtungsempfehlung vorgesehen war.

Abschluss für Arbeitgeber vertretbar

Der Präsident der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände Thomas Böhle erklärt: „Das Ergebnis ist eine deutliche Belastung für die kommunalen Haushalte. Angesichts der massiven Forderungen der Gewerkschaften ist der Abschluss aber letztlich noch vertretbar“. Gefordert hatten die Gewerkschaften nach eigener Aussage „durchschnittlich zehn Prozent“, bei den Erzieherinnen und Erziehern waren es bis zu 21 Prozent. Die Forderungen umfassten insgesamt ein Kostenvolumen von rund 1,2 Milliarden Euro.

Tarife steigen je nach Berufsgruppe unterschiedlich

Mit der Tarifeinigung steigen die Gehälter im Sozial- und Erziehungsdienst im Durchschnitt um 3,3 Prozent, die Steigerungen fallen für die einzelnen Berufsgruppen unterschiedlich aus. Hier geht es zu den Ergebnissen.

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Hier gibt es die bisher gültige Entgelttabelle…



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