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Öffentlicher Dienst 2022: Gehalt, Besoldung, Gesetze, Landtagswahlen

Öffentlicher Dienst 2022
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Das kommt auf den öffentlichen Dienst 2022 zu: Gehaltserhöhung, Anpassung der Beamtenbesoldung, Landtagswahlen und Gesetzesänderungen. Wir haben die wichtigsten Ereignisse im neuen Jahr für Angestellte, Beamte, Soldaten bei Bund, Ländern und Kommunen zusammengefasst.

Inhaltszusammenfassung

Öffentlicher Dienst Bund und Kommunen 2022: Gehaltssteigerung und Tarifrunde im Herbst

Im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen steigen zum 1. April 2022 die Entgelte um weitere 1,8 Prozent. Auszubildende bekommen 25 Euro mehr. Das ist zweite Tarifsteigerung nach dem letzten Tarifergebnis. Voraussichtlich im Herbst/Winter 2022 steht die nächste TVöD-Tarifrunde 2022 an.

Zu den aktuellen TVöD-Entgelttabellen bei Bund und Kommunen 2022…

Bund & Kommunen: Pflege, Sozial- und Erziehungsdienst, TVV und Co. 2022

Beamte Bund und Länder 2022: Wann steigt die Beamtenbesoldung?

Für die Bundesbeamten steigt die Besoldung zum 1. April 2022 um 1,8 Prozent. Die nächste Anpassung wird dann wahrscheinlich im Anschluss an die TVöD-Tarifrunde Ende 2022 erfolgen. Hier finden Bundesbeamte Nachrichten über die Besoldung 2022.

ver.di konnte erreichen, dass die Länder zusagten, das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf den Beamtenbereich zu übertragen. Die gesetzgeberische Übertragung der steuerfreien Sonderzahlung auf die aktiven Beamten ist laut der Arbeitgeber bereits in Vorbereitung. Neben der Besoldung erhöhen sich auch die Bezüge der Versorgungsempfänger zum 1. Dezember 2022. Vom Angebot der Arbeitgeber zur Corona-Sonderzahlung waren sie nicht erfasst.

Wir berichten über die Besoldungsrunde der Länder und über die Beamtenbesoldung 2022…

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Auch spannend für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst


 

Öffentlicher Dienst Länder: 2,8 Prozent plus 1.300 Euro steuerfreier Bonus

Das Tarifergebnis im öffentlichen Dienst der Länder steht. Die Beschäftigten erhalten 2,8 Prozent mehr Gehalt und eine Einmalzahlung von 1300 Euro. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Demnach bekommen die Angestellten 2,8 Prozent mehr Gehalt ab dem 1. Dezember 2022.

Im Details sieht das Tarifergebnis folgendermaßen aus:

  • Danach erhalten die 1,1 Millionen Tarifbeschäftigten der Bundesländer (außer Hessen) Anfang kommenden Jahres eine steuerfreie Zahlung nach den Corona-Regelungen in Höhe von 1.300 Euro
  • Auszubildende, Praktikant*innen und Studierende erhalten zur gleichen Zeit 650 Euro steuerfrei
  • Am 1. Dezember 2022 werden die Entgelte um 2,8 Prozent erhöht
  • Die Entgelte von Auszubildenden, Praktikant*innen und Studierenden werden ab Dezember 2022 um 50 Euro bzw. um 70 Euro im Gesundheitswesen angehoben
  • Die Übernahmeregelung für Auszubildende wird wieder in Kraft gesetzt
  • Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten.

Zu den TV-L Entgelttabellen…

Und: TV-Hessen Öffentlicher Dienst 2022: Mehr Gehalt, Sonderzahlung

Sonderzahlungen im öffentlichen Dienst

Sonderzahlungen oder einen Coronabonus ist aktuell für den öffentlichen Dienst der Länder geplant. So erhalten die Angestellten laut Tarifergebnis Anfang des Jahres eine Einmalzahlung von 1300 Euro. Bis Ende März gilt die Steuerbefreihung von Coronaboni. Bis dahin muss die Auszahlung durch die Arbeitgeber und Dienstherren erfolgen. Für Bund und Kommunen ist bisher keine Sonderzahlung in 2022 geplant.

Mehr zu den Sonderzahlungen im öffentlichen Dienst…

Mehr zur Tarifeinigung der Länder

Schichtzulagen und Co. im Gesundheitswesen

Gerungen wurde vor allem auch um die Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich. Besonders in der Coronakrise, aber auch schon davor, gab es viel Kritik an der Arbeitsintensität in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Die Tarifparteien haben sich auf Folgendes geeinigt:

  • Die Zulagen im Gesundheitswesen sollen ab 1. Januar 2022 steigen.
  • Beispielsweise wird an den Unikliniken die Intensiv- und Infektionszulage von 90 auf 150 Euro erhöht und steigt damit um bis zu 67 Prozent.
  • Das Tarifergebnis bringt beispielsweise für eine Intensivpflegekraft eine durchschnittliche monatliche Einkommenssteigerung von 230 Euro, für Physiotherapeut*innen von durchschnittlich mehr als 180 Euro
  • für Beschäftigte in Laborberufen gibt es ebenfalls mehr als 220 Euro.
  • Hinzu kommt ebenfalls die einmalige steuerfreie Zahlung von 1.300 Euro
  • Die Wechselschichtzulage steigt von 105 auf 150 Euro, die Schichtzulage von 40 auf 60 Euro und die allgemeine Zulage für Pflegekräfte an Universitätskliniken von 125 auf 140 Euro.
  • Außerdem erhalten künftig weitere Berufsgruppen wie medizinisch-technische Assistent*innen, Diätassistent*innen, Physiotherapeut*innen erstmals eine Zulage in Höhe von 70 Euro

Schichtzulage Gesundheitsbereich: Intensivpflegerin, MFA, Ergotherapeutin

ver.di rechnet vor, wie sich das auf das Gehalt verschiedener Berufe auswirkt. „Ein medizinischer Fachangestellter (MFA) in EG 5 Stufe 6, der ständig Schichtarbeit leistet, kommt künftig auf ein Monatsgehalt von 3.360,26 Euro – ein Plus von 5,59 Prozent oder 177,98 Euro. Und eine Ergotherapeutin in EG 6 Stufe 5, die ständig Schicht arbeitet, kommt künftig auf monatlich 3.404,43 Euro – ein Plus von 5,56 Prozent oder 179,19 Euro.“

Ein weiteres Beispiel gibt es für IntensivpflegerInnen: So wird laut ver.di eine Intensivpflegerin mit einer Eingruppierung in KR 9 Stufe 3 nach der linearen Erhöhung und inklusive Zulagen ein Monatsgehalt von 4.078,23 Euro erhalten und hat damit monatlich ein Plus von 5,67 Prozent oder 218,76 Euro.

Gehälter, Tarifverträge und Mindestlöhne

2022: Vorhaben der neuen Bundesregierung für den öffentlichen Dienst

Die neue Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat sich einiges vorgenommen, um den Staat und die öffentliche Verwaltung zu modernisieren. Im Koalitionsvertrag sind etliche Vorhaben zur Digitalisierung beschrieben.

Mehr zum Öffentlichen Dienst im Koalitionsvertrag finden Sie hier…

Pflegebonus 2022: Bundesregierung plant bis zu 3000 Euro

Die kommenden Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP hat eine Milliarde Euro eingeplant, um eine Sonderzahlung für Pflegekräfte zu finanzieren. Im Raum steht ein Coronabonus von bis zu 3000 Euro.

Mehr zum Coronabonus in der Pflege…

Landtagswahlen 2022: Neue Dienstherren für den öffentlichen Dienst?

Für Beschäftigte im öffentlichen Dienst sind Landtagswahlen nicht nur aus Bürgersicht von Interesse. Denn bei den Wahlen geht es auch um den zukünftigen Dienstherren – also etwa bei der Besetzung der Innenministerien. Zum Auftakt im Wahljahr 2022 wird die Bundesversammlung eine neue Bundespräsidentin oder einen neuen Bundespräsidenten wählen.

Hier finden Sie die Wahltermine zu Landtags- und Kommunalwahlen 2022.

Datum Wahl Gremium Periode
13. Februar 17. Bundesversammlung Bundespräsidentenwahl 5 Jahre
27. März Saarland Landtag 5 Jahre
8. Mai Schleswig-Holstein Landtag 5 Jahre
15. Mai Nordrhein-Westfalen Landtag 5 Jahre
9. Oktober Niedersachsen Landtag 5 Jahre

Quelle: wahlrecht.de

Gesetze & neue Regelungen 2022

Öffentliche Verwaltung: Onlinezugangsgesetz (OZG) Umsetzung bis Ende 2022

Eigentlich verpflichtet das 2017 verabschiedete Onlinezugangsgesetz (OZG) den Bund, die Länder und die Gemeinden bis Ende des Jahres 2022 insgesamt 575 Verwaltungsleistungen elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Die bisherigen Ergebnisse bei der Umsetzung bleiben aber deutlich hinter den Erwartungen zurück, wie der Normenkontrollrat in seinem 6. „Monitor Digitale Verwaltung“ feststellt. Der Normenkontrollrat kritisiert in seinem Gutachten zudem die mangelhafte Personalausstattung in der Verwaltung. Hintergrund: Der IT-Planungsrat hat den sogenannten OZG-Umsetzungskatalog verabschiedet, welcher 575 Verwaltungsleistungen in über 50 Lebens- und Geschäftslagen in 14 Themenfeldern kategorisiert. Experten haben Zweifel, dass die Umsetzung aller Aspekte bis Ende 2022 gelingt.

Kindergeld, Elterngeld, Kinderkrankentage

Kampf gegen Corona: Impfpflicht und Co.

Bis zum 15. März 2022 müssen Beschäftigte von Kliniken, Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen einen Nachweis als Geimpfte oder Genesene vorlegen, teilt die Bundesregierung mit. Dies haben Bundestag und Bundesrat beschlossen. Außerdem dürfen auch Apothekerinnen, Tier- oder Zahnärzte impfen. Die Länder bekommen mehr Möglichkeiten für regionale Maßnahmen gegen die Pandemie.

Mehr über die Corona-Pandemie…

Krankmeldungen werden digital

Schon seit dem 1. Oktober 2021 müssen behandelnde Ärzte Krankmeldungen digital an die Krankenkassen übermitteln. Ab dem 1. Juli 2022 stellen die Kassen die von den Vertragsärzten elektronisch übermittelten Krankmeldungen den Arbeitgebern ebenfalls digital zur Verfügung. Der „gelbe Schein“ auf Papier wird damit digitalisiert. Versicherten erhalten weiterhin eine Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit vom Arzt.

Homeoffice-Pauschale wird verlängert

Die Homeoffice-Pauschale von 5 Euro pro Tag, maximal 600 Euro pro Jahr, soll verlängert werden. Betroffene Arbeitnehmer können diese Beträge als Werbungskosten und Unternehmer als gewinnmindernde Betriebsausgaben bis Ende 2022 geltend machen.

Neue Beitragsbemessungsgrenzen 2022

Ab 1. Januar 2022 steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (Ost) auf 6.750 Euro im Monat (2021: 6.700 Euro). In den alten Ländern sinkt sie auf 7.050 Euro im Monat (2021: 7.100 Euro). In der knappschaftlichen Rentenversicherung (Ost) steigt sie auf 8.350 Euro im Monat (2021: 8.250 Euro). Die Beitragsbemessungsgrenze (West) sinkt auf 8.650 Euro im Monat (2021: 8.700). Das Durchschnittsentgelt in der Rentenversicherung, das zur Bestimmung der Entgeltpunkte im jeweiligen Kalenderjahr dient, wird für das Jahr 2022 vorläufig auf 38.901 Euro im Jahr (2021: 41.541 Euro) festgesetzt.

Briefporto wird am 1. Januar 2022 angehoben

Wer Briefe im Jahr 2022 verschicken will, muss tiefer in die Tasche greifen. Konkret sollen für einen Standardbrief dann 85 statt wie bisher 80 Cent und für eine Postkarte 70 statt 60 Cent fällig werden.

Postkarte 0,70 €
Standardbrief 0,85 €
Kompaktbrief 1,00 €
Großbrief 1,60 €
Maxibrief 2,75 €
Einschreiben 2,65 €
Einschreiben Einwurf 2,35 €
Bücher- und Warensendung bis 500 g 1,95
Bücher- und Warensendung bis 1.000 g 2,25 €

Quelle: Deutsche Post 2021

Die Pflegereform tritt in Kraft

Im Rahmen der Pflegereform wird der Beitrag für Kinderlose ab dem vollendeten 23. Lebensjahr in der gesetzlichen Pflegeversicherung von 0,25 Prozent des Bruttogehalts um 0,1 Punkte auf 0,35 Prozent angehoben. Zusätzlich beteiligt sich der Bund ab 2022 jährlich mit einer Milliarde Euro an den Aufwendungen der sozialen Pflegeversicherung. Ab September 2022 dürfen nur noch die Pflegeeinrichtungen zur Versorgung zugelassen werden, die ihre Pflege- und Betreuungskräfte nach Tarif vergüten.

Keine Papiertickets in Zügen

Ab 2022 werden keine Papier-Fahrkarten mehr in Fernzügen verkauft. Wer dann noch spontan einsteigt, muss sein Ticket schnell am Laptop oder Handy buchen, zehn Minuten bleiben dafür nach der Abfahrt.

Führerschein umtauschen

Wer in den Jahren 1953 bis 1958 geboren ist und einen Führerschein besitzt, der bis einschließlich 31. Dezember 1998 ausgestellt worden ist, muss diesen bis spätestens 19. Januar 2022 umtauschen.

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Archiv: Öffentlicher Dienst 2021

Das steht an für den öffentlichen Dienst im Jahr 2021: Gesetzesänderungen, Bundes- und Landtagswahlen und Gehaltserhöhungen – wir zeigen die wichtigen Ereignisse im kommenden Jahr für Beamte, Richter, Soldaten und Angestellte bei Bund, Ländern und Kommunen.

Das kommende Jahr wird ein Superwahljahr. Sechs Landtagswahlen und die Bundestagswahl stehen 2021 an. Zudem können sich Angestellte und Beamte über höhere Gehälter und Bezüge freuen. Wir haben zusammengestellt, was für den öffentlichen Dienst in Deutschland wichtig wird.

Öffentlicher Dienst 2021: Gehalts- und Beamtenbesoldung 2021

TVöD-Gehaltserhöhung: Gehalt steigt zum 1. April 2021

Nach schwierigen Tarifverhandlungen bei Bund und Kommunen haben die Gewerkschaften und Arbeitgeber einen TVöD-Abschluss erzielt. Insgesamt steigen die Gehälter im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen in zwei Schritten. Die aktuellen TVöD-Entgelttabellen 2021…

  • Der erste Schritt erfolgt zum 1. April 2021 mit einer Gehaltssteigerung von 1,4 Prozent mindestens aber 50 Euro.
  • Für die Pflegekräfte wurden gesonderte Gehaltssteigerungen vereinbart.
  • Ab März 2021 wird eine Pflegezulage von 70 Euro gezahlt, die ein Jahr später auf 120 Euro erhöht wird.
  • Die Zulage in der Intensivmedizin wird mehr als verdoppelt auf 100 Euro monatlich,
  • Die Wechselschichtzulage steigt von 105 auf 155 Euro monatlich.
  • In den Betreuungseinrichtungen wie Altenheimen wird die Pflegezulage mit einem Plus von 25 Euro auf Gleichstand mit den kommunalen Krankenhäusern gebracht.
  • Ärzte in den Gesundheitsämtern erhalten ab März 2021 eine Zulage von 300 Euro monatlich.

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TV-L 2021: Angestellte der Länder erhalten mehr Gehalt

Für die Angestellten der Bundesländer (außer Hessen) ist im März 2019 zuletzt verhandelt worden. Im Rahmen der TV-L Tarifeinigung vom 2. März 2019 steigen Löhne und Gehälter für die Landesangestellten um 1,4 Prozent (mindestens 50 Euro) zum 1. Januar 2021. Davon profitieren unter anderem Beschäftigte in Landesverwaltungen, Straßenmeistereien, Küstenschutz, Schulen, Hochschulen, Unikliniken, Psychiatrien, Staatstheatern, Studierendenwerken, Statistischen Ämtern und anderen Landeseinrichtungen. Zudem steht im Herbst die Tarif- und Besoldungsrunde runde der Länder an.

Zum TV-L 2021: Entgelttabellen und Infos…

Beamtenbesoldung: Bund und Länder 2021

Die Besoldung der Beamtinnen, Beamten, Richter und Soldaten bei Bund und Ländern werden auch 2021 angepasst. Hier gelten jeweils Regelungen der einzelnen Länder oder des Bundes. Meist wird die Besoldung zum 1. Januar 2021 um 1,4 Prozent angehoben. Nur in Niedersachsen und dem Saarland erfolgt die Anpassung verzögert. Für die Bundesbeamtinnen und -beamten wird aktuell an einem Anpassungsgesetz 2021/2022 gearbeitet. Sobald dieses vom Bundestag verabschiedet wurde vorliegt, informieren wir dazu…

In der folgenden Tabelle finden Sie den Zeitpunkt der Anpassung.

Besoldungsanpassungen in 2021

Bund Entwurf eines Anpassungsgesetzes 2021 liegt noch nicht vor. (Die Entgelte der Tarifbeschäftigten im Bundesdienst werden um 1,4 % – mindestens um 50 Euro – zum 01.04.2021 erhöht.)
Baden-Württemberg 1,4 % zum 01.01.2021
Bayern 1,4 % zum 01.01.2021
Berlin wahrscheinlich 2,5 % zum 01.01.2021 (laut Gesetzentwurf)
Brandenburg 1,4 % zum 01.01.2021
Bremen 1,4 % zum 01.01.2021
Hamburg 1,4 % zum 01.01.2021
Hessen 1,4 % zum 01.01.2021
Mecklenburg-Vorpommern 1,2 % zum 01.01.2021 (Abweichung durch Abzug von 0,2 Prozentpunkten für die Versorgungsrücklage)
Niedersachsen 1,4 % zum 01.03.2021
Nordrhein-Westfalen 1,4 % zum 01.01.2021
Rheinland-Pfalz 1,4 % zum 01.01.2021
Saarland 1,7 % zum 01.04.2021
Sachsen 1,4 % zum 01.01.2021
Sachsen-Anhalt 1,4 % zum 01.01.2021
Schleswig-Holstein 1,29 % zum 01.01.2021

zusätzlich:

Besoldungsordnung A sowie Besoldungsgruppe R 1 und R 2

Grundgehaltssätze der jeweils ersten Stufe 3,0 %

Grundgehaltssätze der jeweils zweiten Stufe 2,0 %

Grundgehaltssätze der jeweils dritten Stufe 1,0 %

0,4 % zum 01.06.2021

Thüringen 1,4 % zum 01.01.2021

Quelle: dgb.de / Alle Angaben ohne Gewähr

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Corona-Schutzimpfung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Seit Januar 2021 läuft die Impfung gegen das Corona-Virus. Verschiedene Berufe im öffentlichen Dienst gehören den ersten Priorisierungsgruppen an. Alles zur Corona-Impfung im öffentlichen Dienst gibt es hier…

Bundestagswahl und Landtagswahlen 2021

Voraussichtlich am 26. September 2021 sind die BundesbürgerInnen aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen. Bisher hat nur die SPD bereits den Spitzenkandidaten zur Wahl bestimmte. So wird der jetzige Finanzminister Olaf Scholz als Kandidat zur Bundestagswahl antreten.

Zudem stehen sechs Landtagswahlen und zwei Kommunalwahlen an. Damit erhalten im Nachgang zur jeweiligen Wahl viele Beamtinnen und Beamte neue Dienstherren. Die Liste der Wahltermine sieht folgendermaßen aus:

Wahltermine

Quelle: www.bundeswahlleiter.de

Neue Regelungen 2021: Kindergeld, Home Office Pauschale und Co.

Zum 1. Januar 2021 ändern sich viele Regelungen und Gesetze: So steigt das Kindergeld und es gelten viele Änderungen unter anderem im Steuerrecht. Wir haben hier einige Änderungen zusammengefasst. Alle Angaben ohne Gewähr.

  • Das Kindergeld wird 2021 Familien mit Kindern erhalten dann mehr Unterstützung. Auch die Grund- und Kinderfreibeträge erhöhen sich. Alles Infos über Höhe, Antrag, Auszahlungstermine des Kindergeldes 2021 sowie einen Rechner gibt es hier…
  • Die Home Office Pauschale soll kommen. Die große Koalition hat sich auf Eckpunkte geeinigt. Die Pauschale soll demnach maximal 600 Euro pro Jahr betragen und in die Werbungskostenpauschale eingerechnet werden. Mehr dazu…
  • Pendlerpauschale: Ab dem 21. Kilometer gibt’s mehr: Wer einen längeren Weg zur Arbeit hat, kann im Steuerjahr 2021 von einer höheren Pendlerpauschale profitieren
  • Soli-Aus: Der Solidaritätszuschlag entfällt für rund 90 Prozent der SteuerzahlerInnen. Für weitere 6,5 Prozent wird er reduziert. Es gilt: Bis zu einem zu versteuernden Einkommen von 61.717 Euro wird für ArbeitnehmerInnen kein Soli mehr fällig. Damit haben sie ab Januar 2021 höhere Nettoeinkünfte.
  • Ermäßigte Mehrwertsteuer entfällt: Ab Januar 2021 gilt statt 16 Prozent wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent auf die meisten Güter. Bei Waren des täglichen Bedarf steigt der Steuersatz von 5 Prozent zurück auf 7 Prozent.
  • Wer einen hilfebedürftigen Angehörigen ohne Bezahlung zu Hause pflegt, kann bei der Steuer einen Pflege-Pauschbetrag geltend machen. Setzte das Finanzamt hierfür bisher pauschal 924 Euro an, wird dieser Betrag im Steuerjahr 2021 auf 1.800 Euro angehoben.
  • BAföG: Die Freibeträge beim BaFög werden angehoben. Statt 1890 Euro wie bislang dürfen verheiratete Eltern dann ein monatliches Nettoeinkommen in Höhe von 2000 Euro haben, bei getrennt lebenden Elternteilen sind es 1330 Euro.
  • Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) von Arbeitnehmern soll vom Arzt künftig digital an den Arbeitgeber übermittelt werden.
  • E-Patientenakte: Gesetzliche Krankenkassen müssen ihren Versicherten ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anbieten. Grundsätzlich entscheidet der Versicherte, ob eine solche elektronische Akte angelegt wird.
  • Bei Briefen kann voraussichtlich im Frühjahr 2021 mit individuellem Code die jeweilige Sendung verfolgt werdem: Seitlich auf jeder Briefmarke angebracht kann dann mit Hilfe des Data-Matrix-Codes der Laufweg der Sendung nachvollzogen werden. Damit der QR-Code zur kostenlosen Sendungsverfolgung funktioniert, werden die Briefe in den Sortierzentren künftig am Abgangs- und Empfängerort erfasst.
  • Baukindergeld: Förderung endet am 31. März
  • Wer einen Bausparvertrag bespart, erhält künftig 10 Prozent Wohnungsbauprämie auf jährliche Sparleistungen bis zu 700 Euro (Alleinstehende) beziehungsweise 1.400 Euro bei Ehepaaren.
  • Neue Regeln für Maklerprovision: Bereits ab dem 23. Dezember 2020 gilt beim Kauf von Einfamilienhäusern (einschließlich solchen mit Einliegerwohnung) oder Eigentumswohnungen: Wer einen Makler beauftragt, muss mindestens die Hälfte der Maklerprovision selbst tragen. Bisher übernimmt meist der Käufer komplett die Maklerprovision von bis zu gut sieben Prozent des Kaufpreises. Auch Verkäufer müssen sich dann an den Kosten für einen Immobilienmakler beteiligen. Der Zweck des Gesetzes ist es die Kaufnebenkosten von Wohnimmobilien privater Käufer zu senken!

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