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TVöD SuE 2020: Tarifrunde der ErzieherInnen wegen Coronakrise verschoben

Erzieher im öffentlichen Dienst TVöD SuE

Ver.di und die kommunalen Arbeitgeber haben sich darauf geeinigt, die aktuell laufende Tarifrunde in den Sozial- und Erziehungsdiensten (TVöD SuE) des öffentlichen Dienstes zu pausieren. Wann es weitergeht, ist abhängig vom weiteren Verlauf der Corona-Epidemie in Deutschland.

Die für den 23. März 2020 in Potsdam geplante zweite Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst konnte wegen des Coronavirus und den beschlossenen Maßnahmen nicht stattfinden. „Der Termin in der nächsten Woche wurde von Seiten der Arbeitgeber und der Gewerkschaften abgesagt und verschoben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle vergangenen Freitag. Einen neuen Termin zur Fortsetzung der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst gebe es bislang noch nicht, teilte ver.di mit.

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Coronakrise: Tarifverhandlungen auf Eis

Behle erklärte: „Die jeweiligen Verhandlungsparteien sind so mitgliederstark, dass es zurzeit bei den meisten Verhandlungen nicht zu Treffen der Verhandlungskommissionen kommen kann. Daher werden die meisten Termine momentan verschoben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle. Im Augenblick könne auch noch niemand einschätzen, wie es terminlich in der Tarifrunde öffentlicher Dienst weitergehen werde.

Ver.di betreut Mitglieder während Coronakrise

ver.di ist ständig mit den Mitgliedern im Gespräch, häufig über Telefonate, Telefon- oder Videokonferenzen. Die Mitglieder haben einen großen Gesprächs- und Beratungsbedarf, bei dem es unter anderem um die Arbeitsplätze der Beschäftigten, um Kurzarbeitergeld oder Kinderbetreuung gehe. ver.di informiert und unterstützt ihre Mitglieder in allen Bereichen, für die die Gewerkschaft zuständig ist.

TVöD SuE 2020: bessere Eingruppierung für Erzieher

Die erste Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) war ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Ver.di fordert unter anderem, die Eingruppierungsmerkmale zu verbessern. Insgesamt arbeiten 265 000 Beschäftigte in kommunalen Kitas und Co.

Ver.di-Forderungen im Details

  • Verbesserung der Eingruppierungsmerkmale
  • Anpassung der Stufenlaufzeiten
  • Anerkennung der Berufserfahrung
  • Berücksichtigung der Änderungen in der Behindertenhilfe
  • Verbesserung der Bewertung der Leitungstätigkeit
  • genereller Rechtsanspruch auf Qualifikation

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