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Bundeswehr im Bundeshaushalt 2020: Planstellen für Berufssoldaten

Im Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2020 sind die Planstellen für Berufssoldaten mit Rang und Besoldungsgruppe aufgelistet. Demnach wächst die Bundeswehr um 313 Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Rund 800 Offiziere und Generale werden nach der Besoldungsordnung B vergütet.

Im Gesetzentwurf für den Bundeshaushalt 2020 findet sich eine detaillierte Liste mit den Planstellen der Bundeswehr. Insgesamt sind im nächsten Jahr 197.106 Stellen vorgesehen. Davon sind 211 Stellen im Rang eines Generals, 38.763 Offiziersstellen, 94.995 Unteroffiziere und 46.137 Mannschaftsstellen eingeplant. Zudem sieht der Gesetzentwurf 12.500 Freiwillig Wehrdienstleistende und 4500 Reservedienstleistende vor. Insgesamt gibt es im nächsten Jahr 313 Stellen mehr als 2019 bei der Bundeswehr. Nach der Besoldungsordnung B werden insgesamt 797 Stellen vergütet. Alle weiteren Stellen für Berufssoldaten werden nach der Besoldungsordnung A bezahlt. Dies sind insgesamt 179.520 Planstellen.


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Bundeshaushalt 2020: Beratung Anfang September 2020

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat seinen Entwurf für das Haushaltsgesetz 2020 (19/11800) und den Finanzplan des Bundes für die Jahre 2019 bis 2023 (19/11801) bereits vorgelegt. Zum Auftakt der Etatberatungen 2020 wird Scholz das Zahlenwerk am Dienstag, 10. September, ab 10 Uhr in das Parlament einbringen. Bis Freitag, 13. September, werden die Einzelpläne des Bundeshaushalts beraten. Für jede Debatte sind eineinhalb Stunden geplant. Einzige Ausnahme ist die Generalaussprache zum Etat der Bundeskanzlerin und des Bundeskanzleramtes am Mittwoch, 11. September. In der vierstündigen Aussprache kommen neben der Kanzlerin auch die Fraktionsspitzen zu Wort.

+++Die aktuellen Besoldungstabellen für die Bundeswehr gibt es+++

Ausgaben Bundeshaushalt 2020: Verteidigungsministerium auf Platz 2

Gut zwei Fünftel der geplanten Ausgaben sollen für Arbeit und Soziales ausgegeben werden. Der Etat von Bundesminister Hubertus Heil (SPD) soll um 3,3 Milliarden Euro auf 148, 56 Milliarden Euro ansteigen. Auf Platz zwei rangiert der Etat von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), der um 1,69 Milliarden Euro wächst und 44,92 Milliarden Euro betragen soll. Drittgrößter Einzelplan ist der Etat für Verkehr und digitale Infrastruktur von Minister Andreas Scheuer (CSU). Der Zuwachs beträgt hier 541,66 Millionen Euro, der Ausgabenansatz insgesamt 29,83 Milliarden Euro.

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Den Gesetzentwurf des Bundesfinanzministeriums gibt es auf der Internetseite des Deutschen Bundestages…

Foto Copyright: Flickr / Tobias-Nordhausen (CC BY 2.0) 

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