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Beamte leben länger und haben ein geringeres Pflegerisiko

Pensionäre Rentner

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass Beamtinnen und Beamte im Schnitt vier Jahre länger leben als Arbeiter. Sie haben zudem ein geringeres Risiko pflegebedürftig zu werden.

Vor allem bei Männern sind die Unterschiede groß: Geht ein männlicher Beamter mit 65 Jahren in Pension, hat er durchschnittlich noch 21,5 Lebensjahre. Bei männlichen Arbeitern ist der Ruhestand im Schnitt deutlich kürzer: Nach dem Renteneintritt mit 65 liegt die Lebenserwartung nur noch bei 15,9 Jahr. Auch das Pflegerisiko von angestellten und selbstständigen Männern ist höher als bei Beamten, belegen Zahlen des DIW.

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Beamte haben hohe Lebenserwartung

Studien haben gezeigt, dass Beamte und Beamtinnen die höchste Lebenserwartungen jenseits des 65ten Lebensjahres haben. Das Gleiche lässt sich auch für die verbleibenden Jahre ohne Pflegebedarf sagen. Mit Blick auf die Grafik wird diese Gruppe als Referenz gewählt, um die Unterschiede zu den weiteren beruflichen Stellungen darzustellen. Die größten Unterschiede ergeben sich hierbei bei den Arbeiterinnen und Arbeitern, die durchschnittlich etwa vier Jahre früher pflegebedürftig werden. Die Differenzen zu den anderen Berufsgruppen sind bei Männern und Frauen geringer und nicht mehr statistisch messbar.

Beamte leben länger

Quelle: DIW 2021

Pflegerisiko für Beamte im Vergleich gering

Vom höchsten relativen Pflegerisiko sind geschlechterübergreifend jeweils die Gruppe der Arbeiter und Arbeiterinnen betroffen. Hingegen ist das Risiko bei verbeamteten Personen am geringsten. Ein Grund: die Stellung und die Belastung im Beruf, hängen mit dem Pflegerisiko zusammen. Laut den Schätzungen unterscheidet sich das Pflegerisiko von Personen, also die Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres pflegebedürftig zu sein, deutlich nach sozioökonomischen Merkmalen (Tabelle). Das Risiko steigt erwartungsgemäß mit dem Alter deutlich an. Mit jedem weiteren Lebensjahr nimmt es um etwa 0,5 Prozentpunkte zu. Die Schätzungen zeigen auch deutliche Unterschiede nach dem verfügbaren Einkommen im Haushalt. Bei Männern mit geringen Einkommen (weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens) liegt das Risiko etwa 2,2 Prozentpunkte höher als für Männer mit hohen Einkommen (mehr als 150 Prozent des mittleren Einkommens). Bei Frauen lassen sich ähnliche Unterschiede beobachten, jedoch fallen diese geringer aus und sind oft statistisch nicht nachweisbar.

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