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Beihilfe für Beamte: Unterstützung zur PKV

Beamte sind in der Regel privat krankenversichert (PKV). Werden sie oder eines ihrer Kinder oder der Ehepartner krank, dann zahlt der Dienstherr (also der jeweilige Arbeitgeber) eine finanzielle Unterstützung in Form der Beihilfe. Sie wird auch bei Geburts-, Pflege- und Todesfällen für deutsche Beamte, Soldaten und Berufsrichter gezahlt. Es gibt in Deutschland ein Beihilferecht für Bundes-, Landes- und Kommunalbeamten.

Beamte weisen Kosten nach für Beihilfe

Konkret wird die Beihilfe für Beamte auf Antrag von dem jeweiligen Dienstherrn prozentual oder pauschal nach Vorlage der (vom Beihilfeberechtigten zuvor privat bezahlten) Rechnungen für gesundheitsbezogene Ausgaben gewährt. Erstattet werden 50 Prozent bis 80 Prozent der Aufwendungen, je nach Familiensituation und Bundes- bzw. Landesrecht. In der Regel werden dabei nur „beihilfefähige“ Aufwendungen berücksichtigt und Selbstbehalte abgezogen. Die Beilhilfe ist ein Grund, warum sich die private Krankenversicherung für viele Beamte trotz der hohen Beiträge häufig noch lohnt. In Hamburg wird seit August 2018 eine pauschale Beihilfe für Beamte gezahlt, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Gewerkschaften fordern seit langem, dass auch Beamte Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung werden können.