Bund Digitalisierung E-Government Tarifrunde 2020

Bundesverwaltung: Erste Schritte Richtung Tarifvertrag Digitalisierung

ver.di und das Bundesinnenministerium haben in einer ersten Verhandlungsrunde den Rahmen für einen Tarifvertrag Digitalisierung in der Bundesverwaltung gesetzt. Ende April geht es in die nächste Runde.

Ein Anfang für einen Tarifvertrag, der die Digitalisierung der Bundesverwaltung begleiten soll, ist gemacht. Ende Februar gab ver.di bekannt, dass man sich mit dem Bundesinnenministerium auf drei Gestaltungsfelder geeinigt habe. „Wir haben bereits in dieser ersten Verhandlungsrunde ein gemeinsames Verständnis über zentrale tarifvertragliche Gestaltungsfelder erzielt, mit denen Regelungen für die digitale Verwaltung festlegt werden sollen“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied und Verhandlungsführerin Christine Behle.

Tarifvertrag Digitalisierung: Sichere Jobs, Qualifizierung, Mobiles Arbeiten

„Wir haben uns dabei auf drei Gestaltungsfelder geeinigt: auf Beschäftigungssicherung, auf Qualifizierung und auf das Thema ‚Mobiles Arbeiten‘“. Zudem seien zwei weitere Verhandlungstermine vereinbart worden. Der nächste Verhandlungstermin findet am 27. April 2020 in Berlin statt. Es sei verabredet worden, dann in den Bereichen Qualifizierung und Beschäftigungssicherung den Verhandlungsgegenstand näher zu konkretisieren.

Tarifvertrag Digitalisierung: Schutz und Spielräume

ver.di will für die Beschäftigten des Bundes einen Tarifvertrag Digitalisierung abschließen, durch den sie an den digitalen Möglichkeiten teilhaben und vor Risiken geschützt werden sollen. „Ein Digitalisierungstarifvertrag ist in der fortlaufenden Umgestaltung der Arbeitswelt dringend notwendig. Er bietet den Beschäftigten individuellen rechtlichen Schutz und eröffnet Spielräume bei der Teilhabe an der digitalen Arbeitswelt“, so Behle.

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ver.di fordert Regeln für Datenschutz und Persönlichkeitsrechten

Aus Sicht von ver.di müssen dabei Regeln für die digitale Arbeit und Arbeitsabläufe zur Qualifizierung für den öffentlichen Dienst der Zukunft getroffen werden. Des Weiteren muss über einen Zugang zu neuen Arbeitsformen („new work“), beispielsweise zu Mobile Working und dem Thema Homeoffice verhandelt werden, ebenso u.a. zum Datenschutz und Persönlichkeitsrechten der Beschäftigten sowie zu Beschäftigungssicherung, Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die heutige Verständigung sei bereits der erste Schritt in Richtung dieser Regelungen.

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