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Land Berlin plant Werkswohnungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst

Baustelle in Berlin
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Die Wohnungsnot in großen Städten ist zusehends ein Problem, um Fachkräfte zu finden. Darum will das Land Berlin Werkswohnung für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bauen.

Wer keine Wohnung findet oder immense Summen des Gehalts aufwenden muss, um eine arbeitsnahe Wohnung zu finden, sucht sich einen Job in einer anderen Stadt. Mittlerweile sind die Mietpreis auch für eigentlich gut bezahlte Beschäftigte ein Problem. Die Wahl lautet dann: Ins Umland ziehen und jeden Tag pendeln mit allen „Freuden“ des Berufsverkehrs oder eine üppige Miete in der Stadt zahlen. Denn das Gehalt von Erzieherinnen, Polizeibeamten oder Verwaltungsangestellten selbst im mittleren Dienst reicht nicht mehr, um Wohnung in Innenstädten zu bezahlen. Das galt schon länger für München, Frankfurt am Main und Stuttgart – doch auch in Berlin kommt der Mechanismus zum Tragen.

Werkswohnungen Berlin für Beamte und Angestellte

Der Senat in Berlin geht nun einen bereits bewährten Weg, der allerdings etwas aus der Mode gekommen war. Das Land will wieder Werkswohnungen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst bauen. Ziel ist es, untergenutzte Flächen landeseigener Unternehmen und öffentlicher Institutionen für den Wohnungsbau zu mobilisieren. Diese neu geschaffenen Wohnungen sollen gezielt den Beschäftigten der jeweiligen Dienststellen und Betriebe angeboten werden und damit auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung im öffentlichen Dienst leisten. Das hat der Senat von Berlin in einer gemeinsamen Vorlage von Sebastian Scheel, Senator für Stadtentwicklung und Wohnen, und Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, über allgemeine Handlungsansätze zum Beschäftigtenwohnen für öffentlich Bedienstete beschlossen.

Werkswohnungen für attraktiven öffentlichen Dienst

Man knüpfe an die Tradition des Berliner Werkswohnungsbaus an, so Scheel. Es sei richtig und in Anbetracht des Fachkräftemangels wichtig, öffentliche Liegenschaften besser zu nutzen, um leistbaren Wohnraum für Landesbedienstete zu schaffen. Das kann zum Beispiel durch eine intelligente Überbauung von Parkplatz- oder Lagerflächen geschehen, aber auch, in dem wir unterausgenutzte Flächen stärker verdichten. Die kurzen Wege zwischen Arbeitsstelle und Zuhause sorgen für ein Plus an Lebensqualität und entlasten gleichzeitig durch weniger Verkehr auf den Straßen die Umwelt. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“


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Wohnung für Polizisten, Feuerwehrleute und Erzieherinnen

Neben guter Bezahlung und moderner Arbeitsplätze sei die Wohnungsfrage eine ganz zentrale. Für ihre Anwärterinnen und Anwärter hat die Polizei Berlin bereits eine Wohnungsfürsorgestelle eingerichtet, um schnell Wohnraum bereitstellen zu können. Dieses Modell sollte Schule machen. Für die Polizistin, den Feuerwehrmann und all die Menschen, die unsere Stadt am Laufen halten, brauchen wir bezahlbare Wohnungen – im Idealfall ohne weite Wege zum Arbeitsplatz“, so Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport.

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