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Die Digitalisierung im öffentlichen Dienst hat gerade erst begonnen. Big Data, Chat Bots, Künstliche Intelligenz, Selbstlernende Software – das alles bietet ungeahnten Nutzen für den Öffentlichen Dienst und die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Auf diese Seite berichten wir über die digitale Transformation des öffentlichen Dienstes.

E-Government: Stand der digitalen Verwaltung in Deutschland

Deutschland hat noch viel zu tun, damit die öffentliche Verwaltung digitaler wird. Gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wo die großen Hürden zu mehr digitalen Staat liegen. Es geht dabei um die technische Ausstattung, die Ausbildung der MitarbeiterInnen, die Zusammenarbeit zwischen Behörden, der Austausch über alle föderalen Ebenen hinweg. Dabei ist E-Government ein Vorhaben mit vielen Vorteilen – für Bürger, Unternehmen, den Staat und die Beschäftigten.

Vorteile der digitalen Verwaltung für die Bürger

  • besserer Kontakt mit den Behörden
  • neue Kommunikations- und Interaktionswege
  • Informationen der Behörden stehen „rund um die Uhr“ zur Verfügung
  • zeitaufwändige Wege entfallen
  • Behörden können viele Abläufe vereinfachen
  • Anträge können automatisiert werden
  • mehr Kapazitäten für Sonderfälle
  • die Transparenz der Behörde wird erhöht
  • Informationswege sind für den Bürger besser erkennbar
  • politische Willensbildungsprozess wird unterstützt
  • bessere Beteiligung der Bürger
  • niedrigere Schwelle etwa durch Online-Wahlen
  • Stärkung der Demokratie
  • E-Government entlastet Unternehmen
  • Effektivierung von Behördengängen spart Geld
  • Warenverkehrsfreiheit und Niederlassungsfreiheit wird gefördert
  • E-Government führt zu Kostenersparnis

Das Onlinezugangsgesetz (OZG)

Das Onlinezugangsgesetz (OZG) ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu mehr digitaler Verwaltung. Das Gesetz verpflichtet Bund und Länder, ihre Verwaltungsleistungen bis 2022 auch elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten. Diese Verwaltungsportale von Bund und Ländern sollen zu einem Portalverbund miteinander verknüpft werden. Dadurch sollen Nutzer über alle Verwaltungsportale von Bund und Ländern einen barriere- und medienbruchfreien Zugang zu elektronischen Verwaltungsleistungen dieser Verwaltungsträger erhalten. Die Zeit läuft also.