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Finanzverwaltung Berlin: Auszahlung Gehaltserhöhung TV-L im Juni oder Juli 2019

Die Angestellten im öffentlichen Dienst des Landes Berlin erhalten ihre Gehaltserhöhung nach dem Tarifergebnis TV-L voraussichtlich im Juni oder Juli 2019. Das teilte die Senatsverwaltung auf Anfrage mit. Die Anpassung der Beamtenbesoldung folgt, sobald das Gesetz Senat und Parlament passiert hat.

Die erste Erhöhung der Gehälter nach dem TV-L-Tarifergebnis, dass Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) Anfang März beschlossen haben, soll im Juni oder Juli an die Tarifbeschäftigten ausgezahlt werden, teilte eine Sprecherin der Finanzverwaltung auf Anfrage von oeffentlicher-dienst-news.de mit. Die Entgelte der Berliner Landesbeschäftigten werden 2019 rückwirkend zum 1. Januar erhöht. Die lineare Erhöhung beträgt 3,01 Prozent, mindestens aber 100 Euro.


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Berlin: Anpassung der Beamtenbesoldung zum 1. September angepeilt

Noch etwas gedulden müssen sich die Berliner Beamtinnen und Beamten. Der Grund: Für die Anpassung der Beamtenbesoldung muss ein Gesetz erlassen werden. Dieses ist auf den Weg gebracht worden, das Gesetzgebungsverfahren läuft – der Gesetzentwurf geht erst in den Senat, dann ins Abgeordnetenhaus. Als voraussichtliches Ziel für die erstmalige Auszahlung der angepassten Beamtenbesoldung nennt die Berliner Finanzverwaltung den 1. September 2019.

Berlin: Anpassung Beamtenbesoldung 2019

Der Hintergrund: Der Senat hatte am 15. Mai 2018 das Ziel formuliert, die Besoldung an den Länderdurchschnitt bis 2021 anzugleichen. Dabei sollen die Besoldungsanpassungen des Landes Berlin jeweils 1,1 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der übrigen Bundesländer liegen. Der Zeitpunkt der jährlichen Anpassung soll sukzessive bis 2021 auf den 1. Januar vorgezogen werden. Die nächste Anpassung soll neben den 1,1 Prozentpunkten auch die Erhöhungen berücksichtigen, die in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes der Länder für die Tarifbeschäftigten vereinbart wurden.

TV-L Tarifrunde 2019 abgeschlossen

Die Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat Mitte April das Tarifergebnis für die über eine Million Beschäftigten der Bundesländer (außer Hessen) angenommen. Zuvor waren die ver.di-Mitglieder in Landesverwaltungen, Straßenmeistereien, Küstenschutz, Schulen, Hochschulen, Unikliniken, Psychiatrien, Staatstheatern, Studierendenwerken, Statistischen Ämtern und anderen Landeseinrichtungen zu ihrer Meinung über das Verhandlungsergebnis vom 2. März 2019 befragt worden und hatten diesem Ergebnis im Rahmen der Mitgliederbefragung mit deutlichen 83,7 Prozent zugestimmt. Die Bundestarifkommission folgte diesem Votum und nahm das Tarifergebnis einstimmig an. Damit sind die Tarifverhandlungen endgültig abgeschlossen, teilte ver.di mit.