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Tarifabschluss Rotes Kreuz Bayern: 6 Prozent mehr Gehalt ab Dezember 2022

Beschäftigte beim Roten Kreuz Bayern erhalten ab Dezember sechs Prozent mehr Gehalt. Das sieht ein neuer Tarifvertrag zwischen dem Roten Kreuz und ver.di vor.

Über ein deutliches Gehaltsplus können sich die rund 30.000 Beschäftigten des Roten Kreuzes Bayern freuen. Anfang August haben sich die Arbeitgeber mit ver.di auf einen Tarifabschluss geeinigt. Dieser sieht im Einzelnen vor:

  • 6 Prozent mehr Gehalt ab dem 1. Dezember 2022
  • Hinzu kommt eine Sonderzahlung von insgesamt 600 Euro (bei Vollzeit)
  • der Nachtzuschlag wird deutlich erhöht
  • Regelung für Job-Rad wurden vereinbart
  • Laufzeit beträgt 13 Monate.

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Tarifvertrag Rotes Kreuz Bayern: 6 Prozent mehr Gehalt ab Dezember 2022

Das Tarifpaket summiert sich laut ver.di bei einem Notfallsanitäter (R 8/Stufe 3) auf 3.726,38 Euro, bei einer Pflegefachkraft (P 7 / Stufe 3) auf 3.576,20 Euro und einer Erzieherin (S 7 / Stufe 3) auf 3.737,89. „Ein kräftiges Plus in schwierigen Zeiten“, betont der ver.di-Fachsekretär Lorenz Ganterer.

Um die besondere Belastung durch Nachtdienste zu berücksichtigen, konnte ver.di durchsetzen, den Zeitzuschlag für Nachtarbeit auf 20 Prozent des Stundenlohnes der jeweiligen Entgeltgruppen in Stufe III zu erhöhen.

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Tarifabschluss Rotes Kreuz Bayern: Einmalzahlung für Azubis und Praktikanten

Auszubildende und Praktikant*innen erhalten neben den schon vereinbarten 35 Euro zum 1. September 2022 eine Einmalzahlung von 300 Euro zum 1. Dezember 2022 und am 1. Dezember 2022 wird die Vergütung dann noch um 6 Prozent erhöht. „Mit diesem Abschluss treten wir der historisch hohen Inflation entschlossen entgegen“, erklärte der Verhandlungsführer von ver.di Bayern, Robert Hinke.

Kurze Laufzeit des Tarifabschluss: Vorzeitige Entgelterhöhung

Ver.di betont, wie wichtig ein deutliches Lohnplus bei einer kurzen Laufzeit des Tarifvertrages, in Zeiten hoher Inflation ist: „Dies war uns angesichts der Inflation und der meist im November/Dezember zu erwartenden Heizkostenrechnungen besonders wichtig“, so Hinke. Zu einer früheren Tabellensteigerung war die Arbeitgeberseite allerdings nicht bereit. Nachdem der laufende Tarifvertrag aber bis zum 31. Dezember gegolten hätte, ist ver.di dennoch eine vorzeitige Entgelterhöhung gelungen. Der jetzige Abschluss hat 13 Monate Gültigkeit (bis zum 31. Dezember 2023).

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