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Besoldung Berlin: Beamte bekommen mehr Geld – die neuen Besoldungstabellen (Prognose)

Besoldung Berlin Urteil Bundesverfassungsgericht
Bei Wind und Wetter im Einsatz: Berliner Polizeibeamte Copyright: picture alliance/dpa | Paul Zinken

Berlin: Die Regierungskoalition hat einen Gesetzentwurf zur Beamtenbesoldung vorgelegt. Demnach steigen die Grundgehälter  ab April 2026 um 3,8 Prozent – eine zweite Erhöhung folgt 2027.

Besoldung Berlin 2026 / 2027: Das sieht der Gesetzentwurf vor

Die Regierungsfraktionen von CDU und SPD haben im Berliner Abgeordnetenhaus das sogenannte BerlBVAnpG 2026-2027 eingebracht. Das Gesetz regelt die Anpassung der Besoldung und Versorgung für die Jahre 2026 und 2027 und orientiert sich am jüngsten Tarifergebnis für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Die Erhöhung erfolgt in zwei Stufen: Zum 1. April 2026 steigen die Grundgehälter sowie Amts- und Stellenzulagen um 3,8 Prozent. Zum 1. März 2027 folgt eine weitere Steigerung um 2,0 Prozent.

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Besoldung Berlin: So setzt sich die Erhöhung zusammen

Die Erhöhung zum April 2026 besteht aus zwei Bestandteilen zusammen: Zum einen wird das Tarifergebnis des TV-L mit 2,8 Prozent übernommen. Zum anderen wird eine Erhöhung von 1,0 Prozent vorgezogen, die ursprünglich erst für das Jahr 2028 geplant war – also um zwei Jahre früher als vorgesehen. Hintergrund dieser Entscheidung ist das verfassungsrechtlich gebotene Abstandsgebot. Durch frühere Sockelbeträge war der Abstand zwischen den unteren Besoldungsgruppen bereits stark geschrumpft. Eine reine Sockelbetrag-Lösung hätte die verfassungsrechtlich zulässige 10-Prozent-Grenze bei den Abständen verletzt. Durch die prozentuale Vorziehung der 2028er-Erhöhung kann eine Mindestanpassung von 100 Euro für alle Besoldungsgruppen erreicht werden, ohne gegen diese Grenze zu verstoßen.

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Besoldung Berlin 2026/2027: Wer von den Regelungen betroffen ist

Sollte das Gesetz beschlossen werden, gilt die Anpassung der Besoldung für aktive Beamtinnen und Beamte sowie Richterinnen und Richter des Landes Berlin und der landesunmittelbaren Körperschaften. Die Anpassungen werden darüber hinaus auf Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger übertragen. Ebenfalls linear angepasst werden die Sätze für Mehrarbeitsvergütung sowie Erschwerniszulagen – etwa für Dienst an Sonn- und Feiertagen. Auch Anwärterinnen und Anwärter erhalten spürbare Verbesserungen. Ihre Anwärtergrundbeträge steigen zum April 2026 um 90 Euro. Zum März 2027 folgt eine weitere Erhöhung um 60 Euro.

Besoldungstabelle Berlin 2026 – Prognose

WP DataTables

 

 

Besoldungstabelle Berlin 2026 – Prognose

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Berliner Besoldung: Grundlegende Strukturprüfung für 2027 angekündigt

Mit den nun beschlossenen Erhöhungen ist die Diskussion über die Berliner Beamtenbesoldung noch nicht abgeschlossen. Der Senat hat angekündigt, im Jahr 2027 eine grundlegende Überprüfung der Besoldungsstruktur vorzunehmen. Anlass ist die aktuelle Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zur amtsangemessenen Alimentation. Im Rahmen dieser Prüfung soll auch entschieden werden, ob für das Jahr 2028 weitere Anpassungen notwendig sind.

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